Shaolin Kung Fu Institut e.V.

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  • Im Jahr 495 nach Christus kam der indische Mönch Batuo auf Einladung des Kaisers Hsiaowen nach China, um die indischen Sutren ins Chinesische zu übersetzen. Für ihn ließ der Kaiser am Fuße des Songshan Gebirges in der Provinz Henan einen Tempel errichten - genannt Shaolin (bewaldeter Berg). Gegen 520 kam der indische Mönch Bodidarma in den Shaolin Tempel und reformierte den Buddhismus. Er lehrte die Mönche Atemtechniken und übungen, die einerseits Ausdauer stärkten, andererseits ihre Fähigkeiten schulte, sich zu verteidigen. Seine Lehre und die übungen des Shaolin Tempel Boxens bildeten die Grundlage aller östlichen Kampfkünste. Während der T'ang Dynastie erhielten die Mönche das Recht, eine Truppe kämpfender Mönche auszubilden. Als der Kaiser T'ai-Tsung die Hilfe dieser Mönche benötigte, eilten sie ihm zu Hilfe. 1674 - fast 1000 Jahre später - eilten 128 Mönche dem Cheng-Kaiser K'ang-Hsi zu Hilfe. Sie errangen zwar den Sieg für den Kaiser. Doch dieser fürchtete die Kampfkunst der Mönche und ließ den Tempel bis auf die Grundmauern niederbrennen. Nur 5 Mönche überlebten den Angriff. Im Verlauf der 1500jährigen Geschichte des Shaolin- Tempels wurde der Tempel mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Zuletzt wurde der Tempel während der Kulturrevolution zerstört und die Mönche wurden verjagt. Im Laufe der Geschichte lebten viele Kung Fu- Meister im Tempel als Mönch und brachten ihre Kampfstile mit ein. Oft wanderten Shaolinmönche durch China und tauschten in verschiedenen Kung Fu Schulen Erfahrungen aus.